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Gut, besser - Ich (FSK 16) Kapitel 3 Teil 1



 
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Anmeldungsdatum: 06.06.2007
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Beitrag Titel: Gut, besser - Ich (FSK 16) Kapitel 3 Teil 1 Antworten mit Zitat

Da ich mich schon seit längerem daran versuche ein Buch zu schreiben dachte ich, ich poste hier meine kleinen Fortschritte rein.
Es beginnt mit meinem Vorwort, später kommen dann immer neue Kapitel hinzu.
FSK 16 hauptsächlich wegen der Sprache aber auch wegen bestimmten Themen. Da ich noch nicht fertig bin, kann ich auch noch nicht genau sagen, was noch kommen könnte.
So jetzt aber genug der langen Rede. Es geht los, viel Spaß.
Was ich noch sagen wollte: Handlung und Personen sind frei erfunden. Alle Übereinstimmungen oder Ähnlichkeiten mit noch lebenen oder verstorbenen Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.




Vorwort


Ich bin Arrogant. Ja, ich bin sogar der Inbegriff des Hochmutes. Ich habe ein besonderes Talent, welches sonst keinem Menschen auf dieser Welt gegeben ist. Ich habe die Fähigkeit nur meine Stärken zu sehen und meine Schwächen zu vergessen. Wenn andere besser sind als ich dann nur, weil sie betrügen. Ich verfüge über ein breites Spektrum an Allgemeinbildung. Ich zitiere gerne Goethe und Schiller. Wie Sie bestimmt schon gemerkt haben, lasse ich meine Sätze gerne mit Ich beginnen. Nun das liegt daran, dass ich das Wichtigste immer zu erst schreibe. Wenn man mit unwichtigen Dingen beginnt hört einem niemand zu. Sie fragen sich jetzt sicher wer ich bin? Nun, erlauben Sie mir mich vorzustellen. Mein Name ist Patricia Koch, und ich bin perfekt.

Wahrscheinlich denken Sie jetzt gerade, dass ich ein eingebildeter Mensch bin und wahrscheinlich denken Sie auch, dass ich recht unsympathisch bin und niemand etwas mit mir zu tun haben will. Aber Sie Irren! Ich bin bei meinen Freunden beliebt, dass liegt wahrscheinlich daran, dass sie es genießen, Zeit mit mir und meinem Intellekt zu verbringen.
Aber lassen Sie mich ihnen eines Sagen: Ich habe genaue Vorstellungen von Freundschaft und ich selbst bin bemüht diese auch umzusetzen. Aus diesem Grund bin ich auch ein guter Freund.

Ich bin mit meinem Leben im Großen und Ganzen zufrieden. Nur selten gehen irgendwelche Dinge daneben. Das liegt dann aber nur daran, dass ich meine Vorhaben nicht genau geplant habe. Oder aber mir kommt höhere Gewalt in die Quere. Zum Beispiel bin ich an meinem Vorhaben einen passenden Mann zu finden schon oft gescheitert. Wobei es nicht am Finden, sondern am Bekommen lag. Das aber auch nur weil ich eine seltene Krankheit habe: Immer wenn mir derjenige begegnet für den ich mich interessiere finde ich mich hässlich - und das obwohl ich schön aussehe. Und ich meine schön. Außerdem bekomme ich keine vollständigen Sätze heraus – und das obwohl ich mich sehr gut ausdrücken kann. Aber damit nicht genug. Meine Augen funktionieren in solchen Momenten auch nicht mehr so richtig. Erst neulich in der Schule sah ich den jungen Mann, von dem ich glaubte, er sei der Richtige für mich. Anstatt nach vorn zu schauen blieb mein Blick an ihm haften und ich lief mit voller Begeisterung gegen die Tür. Mein Auftritt war natürlich so perfekt, dass einige Mitschüler lachten. Natürlich nicht laut. Es war mehr ein Lächeln. Aber von solch kleinen Missgeschicken lasse ich mich nun wirklich nicht unterkriegen.

Ich möchte ihnen im Folgenden von mir und meinem Leben berichten.
Im übrigen möchte ich Sie darauf hinweisen, dass alle Rechtschreibfehler in diesem Buch absichtlich sind. Versteht sich ja von selbst – oder denken Sie ich mache Fehler?

In den folgenden Kapiteln können Sie sich nun davon überzeugen, dass ich wirklich perfekt bin.







Kapitel 1


Überlegungen

Ich bin wach! Das war der erste Gedanke der mir an diesem Montag morgen in den Kopf schoß. Meine erste Überlegung war ob ich das Bett verlassen soll oder ob ich mich lieber noch etwas ausruhe und mir einen schönen Tag mache. Aber das würde ja nicht von Disziplin zeugen. Ich kam zu dem Schluss, dass ich meine Mitmenschen auch heute an meiner Perfektion teilhaben lassen müsste, nur um ihnen zu zeigen, wie schlecht sie doch alle sind.
Gesagt, getan. Ich stand auf, machte mir Frühstück ging ins Bad und wusch mich. Ich sah in den Spiegel und mein Spiegelbild sah mich an. Es hatte einen genervten Ausdruck. Ich konnte es ihm nicht verdenken. Jeden Tag dasselbe, die selben Leute die mich nervten, der selbe Weg zur Schule, die selben Fächer und die selben Probleme. Egal, ich kämmte meine blauschwarzen Haare, frühstückte und ging los. Ich muss zugeben, dass es ja durchaus auch Dinge gibt die mir in der Schule gefallen. Zum Beispiel meine Freunde – und davon habe ich nicht wenig.

Als ich in der Schule ankam ging ich als erstes in die Cafeteria und kaufte mir was zu essen. Sicher, ich hätte mir auch Schnitten machen können aber soetwas habe ich nicht nötig. Ich bin nämlich von Natur aus reich! Ich besitze sogar eine Visa-Karte. Nicht schlecht für ein 22 jähriges Mädchen, oder? Ich musste von ihr aber noch nie gebrauch machen. Das liegt daran, dass meine Mutter immer für mich einspringt wenn's mal eng wird. Ich führe das Leben von dem der Rest nur träumen kann. ´Wie auch immer, Montag war immer ein sehr angenehmer Tag. Ich bin dann immer noch voller Tatendrang und das Beste ist, dass ich an diesem Tag kein Mathematikunterricht habe. Es ist ja nicht so, das ich Mathe nicht könnte – an mir ist bestimmt ein zweiter Einstein verloren gegangen. Aber wirkliche Genies, zu den ich zweifelsohne gehöre, steigern sich nur ein Fachgebiet rein. Und Mathe ist eben nicht meins! Und so kommt es auch, dass ich den Mathematikunter-richt mehr schlecht als recht überstehe. Ich lege halt keinen Wert auf Winkelfunktionen. Außerdem muss man den anderen ja auch mal Gelegenheit geben sich zu Beweisen. Ich denke halt einfach zu oft an andere!

Eigentlich war es ein Montag wie jeder andere auch. Ich setzte mich in die Mensa, ließ meinen Blick durch den Raum schweifen und wartete darauf, dass mir eine paar Leute begegneten die ich kannte. Und da sah ich ihn. Ewan! Er stand auf der anderen Seite der Mensa und sah verdammt gut aus. (Er war das männliche pandan zu mir!) Er war ein schneidiger, junger Mann mit mittelblonden Haaren. Er legte genauso viel wert auf gutes Aussehen wie ich. Seine Garderobe setzte sich aus Hugo Boss, Tommy Hilfiger und Lacoste zusammen. Das Leuchten seiner blauen Augen sah man schon aus fünf Metern Entfernung. Er sah mich an und ein leichtes Lächeln erhellte seine Mine. Er nickte mir zu. Ich nickte ebenfalls. Da waren sie wieder. Die merkwürdigen Symptome meiner Krankheit. Ohne das ich es wollte breitete sich auf meinem Gesicht ein total dämliches Lächeln aus. So sehr ich mich auch bemühte es gelang mir ebenso wenig dieses Lächeln von meinem Gesicht zu bekommen wie den Blick von ihm abzuwenden. Dämliche Kuh, sagte ich zu mir selbst. Ist doch nicht normal den so anzusehen. Nach allem was passiert ist. Du solltest dir so schnell wie möglich einen Artztermin besorgen. Ich saß also da, sah ihn verträumt an, ärgerte mich über mich selbst und grinste dämlich. „Patricia, da bist du ja, ich habe dich schon gesucht.“ Sabine, eine ehemalige Feindin – jetzt gute Freundin, riss mich aus meinen Träumen. „ Was is´n los? Du wirkst so abwesend.“ Ich schüttelte den Kopf. „Nichts alles in Ordnung, ich bin nur ein bisschen müde. Lass uns hoch gehen, die Stunde fängt gleich an und ich will nicht zu spät kommen.“ Wir gingen die Treppe hoch und Sabine erzählte mir unentwegt von dem gestrigen Tag. So sehr ich mich auch bemühte, ich konnte einfach nicht zuhören. Was war denn mit mir los? Eine Freundin erzählt mir etwas und ich bin total abwesend. Jetzt reiß dich gefälligst zusammen, sagte ich zu mir selbst. Ich wusste nicht was mit mir los war. Aber ich sah die Welt um mich herum durch einen Schleier und jedes Wort das an mich gerichtet war drang nur sehr gedämpft zu mir durch. Letztes Jahr zu der Zeit war ich so glücklich und jetzt überkam mich eine seltsame Traurigkeit. Ich fühlte mich so elend und wusste nicht einmal wieso.
Nach neunzig Minuten Sozialwissenschaftsunterricht ging es mir dann besser. Ich hatte gut gestrebt und eine Eins für die Mitarbeit bekommen. Meine Laune stieg . In der Mensa traf ich auf Sabine und Jessi sowie auf Sarah und Anne. Wir saßen am Tisch und unterhielten uns angeregt über das männliche Wesen. Mit Männern hatten wir alle die selben Probleme. Sabine war die einzige die in einer festen Beziehung war, aber auch da lief es nicht so fantastisch. Was war mit uns los? Warum hatten wir mit Männern soviel Pech? Und warum gerade ich? Es war mir ein Rätsel. Ich sah so gut aus. Ich hatte mal meine Maße genommen und habe herausgefunden, dass ich fast die Idealmaße der Frau hatte. Manchmal fragte ich mich, was das Schicksal gegen mich hatte. Aber wer brauchte schon das Schicksal? Als perfekter Mensch kann man auch so die Tiefen des Lebens meistern. Trotzdem, manchmal könnte etwas Hilfe von oben nicht schaden.

„Sagt mal Leute, kommt ihr zur Weihnachtsfeier?“, fragte ich in die Runde. Anne und Sabine nickten. Nur Jessi hatte keine rechte Meinung dort zu erscheinen. Ich Persönlich freute mich riesig auf die Feier. Unsere Schulfeste waren legendär. Ich war auf vielen Schulen, nur wenige hatten Schulfeste organisiert. Und wenn, dann waren sie sehr langweilig. Aber an dieser Schule stimmte einfach alles. Die Musik, die Organisation und vor allem die Menschen. Das war das wichtigste.

Auf dem Gang saßen zwei Schüler, die Listen bei sich trugen in die man sich als Helfer für die Weihnachtsfeier eintragen konnte. Hilfsbereit wie ich war trug ich mich ein. Die Tatsache, dass man als Helfer freien Eintritt sowie kostenlose Getränke bekam, hatte selbstverständlich nichts mit meiner Entscheidung zu tun. Ich wollte einfach nur helfen.
Auch Sabine trug sich in die Liste ein. Wir wollten gerade hoch zum Deutschraum gehen als Sabine mich anstieß. „Sieh mal dahinten,“ ich blickte schon die ganze Zeit in diese Richtung und versuchte es mir nicht anmerken zu lassen, „die sehen alle schon so aus wie Ewan. Ist das ansteckend. Das ist vielleicht ´ne Truppe. Alle eifern sie ihm nach, dabei ist an dem Typ nichts besonderes dran.“ Ich nickte. Siehst du, sagte ich zu mir selbst, an ihm ist nichts besonderes. Er ist nur besonders hinterhältig und verlogen. „Ja finde ich auch, aber du weist doch: Gleich und gleich gesellt sich gern.“ Sabine nickte, sie schien jetzt voll in ihrem Element zu sein. „Er ist sowas von oberflächlich. Geht nur nach dem Äußeren. Wehe wenn jemand nicht die richtige Marke auf seinem Pullover hatt. Was meinst du wie der über die Schüler hier lästert. Wie kann man nur so sein?“ Ich fühlte mich irgendwie angesprochen. Ich legte auch auf teure Garderobe wert. Und auf das Äußere achtete ich auch sehr. Gut, ich legte auch auf den Charakter wert aber trotzdem ich hatte viel mit diesem Jungen gemeinsam. Egal was Sabine mir von ihm erzählte und egal wie sehr es mich auch verletzte, ich konnte ihn nicht verurteilen. Ich bin eben ein guter Mensch. Ich wurde von meiner Familie gut erzogen. Man darf keinen Menschen verurteilen da man nicht in ihn hineinsehen kann. Und Ewan hat garantiert einen guten Kern, davon war ich überzeugt. Egal wie tief dieser Kern lag, und auch wenn er nicht zum Vorschein kam wusste ich, dass er da war. Trotzdem sollte man sich von ihm fern halten. Denn er benutze alle Menschen um sich herum nur für seine Zwecke. Sabine hatte gesagt er sei Eiskalt und berechnend. Und sie hatte recht. Ich musste es wissen denn ich war auf seiner Eisdecke ausgerutscht.

Die Deutschstunde begann. Jetzt hatte ich wieder neunzig Minuten Zeit mein ganzes Können zu zeigen. Wobei ich bei diesen Dilettanten nur dreißig Prozent geben musste. Die Eins war mir sicher. Ich war nur total unterfordert, aber ich musste den anderen ja zugestehen, dass sie halt keine Genies waren. Reichte ja auch wenn einer aus der Gruppe etwas drauf hatte, und dieser Part war an mich vegeben. Pech für die anderen, glück für mich. In dieser Stunde kam mir wieder richtig zu Bewusstsein wie genial ich war. Denken Sie jetzt nicht, dass sei Selbstbeweihräucherung, nein es ist einfach nur die Wahrheit. Leider konnte ich es den anderen nicht sagen, es ist ja bekannt, dass manche Menschen die Wahrheit nicht hören wollen beziehungsweise, sie nicht vertragen. Dennoch ließ ich manchmal durchblicken was ich von den anderen hielt. Nun ja, begeistert waren die nicht gerade, aber man muss es ja auch nicht jedem recht machen.

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Die Stunde war vorüber, ich hatte eine Eins für einen, von mir verfassten Text bekommen und war nun mit Sabine auf dem Weg in die Cafeteria. Im nächsten Block hatte ich Psychologie, dort saß ich neben Cindy.
Cindy war ein Kapitel für sich, sie war meine beste Freundin. Die Betonung liegt auf war. Jetzt war das Verhältnis zwischen uns sehr angespannt. Es ging jedoch von mir aus und ich wusste nicht ob sie es genauso empfand. Wahrscheinlich nicht, denn selbstverständlich gab ich mir alle Mühe nichts von meinen Empfindungen nach außen durchscheinen zu lassen. Es ist nicht gut wenn die Menschen wissen was man über sie denkt. Auf der einen Seite mochte ich sie und dann tat es mir leid, wenn ich so schlecht über sie dachte. Aber sie hatte mich verraten und es war ihr nicht mal aufgefallen. Aber wir hatten viel zusammen erlebt und ich bedauerte, dass ich meine Gefühle nicht unter Kontrolle hatte. Meine Abneigung gegen sie wurde jedoch immer stärker. Sie hatte ein extremes Mittelpunktstreben und war außergewöhnlich Cholerisch.
Als sie in meine Klasse kam hatte ich ihr gesagt, dass ich den Jungen aus Psychologiekurs gerne näher kennenlernen würde. Wie schon erwähnt habe ich diese Krankheit, die es mir unmöglich macht einen Mann anzusprechen. Also bat ich Cindy um hilfe, sie sollte uns zwei ins Gespräch bringen. Es begann schon an dem Nachmittag als sie ihn für mich ansprach:
Er saß umzingelt von vier von seinen Freunden. Als wir uns ihm näherten spürte ich wie mein Herz immer höher schlug und ich kaum noch Luft bekam. Wir standen vor ihm und Cindy haute den dümmsten Spruch raus den ich jemals gehört hatte. „Sag mal, hast du auch normale Sachen?“ Schweigen. Ich wäre am liebsten im Boden versunken. Toll, blamieren hätte ich mich auch selbst können. In diesem Moment wurde mir so richtig bewusst, dass ich das hätte selbst erledigen sollen. Warum waren meine Mitmenschen eigentlich zu nichts zu gebrauchen? Er sah uns an und meinte dann zu Cindy: „Wie meinst du das?“ Der rest der Truppe sah sich das Schauspiel belustigt an. Aber Cindy sprach unbeeindruckt von ihren Fauxpas weiter. „ Na ja, ich meine Jeans und so. Hast du noch was anderes als Hemden?“ Er sah sie abschätzend an. „Du meinst Polohemden?“ In diesem Moment wäre ein einfaches „Ja“ noch eine Chance gewesen, halbwegs würdevoll aus dieser Konversation zu gehen. Aber wie schon gesagt, konnten meine Mitmenschen nicht halb so weit denken wie ich. Ein Problem, das ich zwar erkannte aber nicht lösen konnte. Und so kam es auch, dass die größte Blamage in diesem Monat genau vor mir lag. „ Nee, ich meine T-Shirts und Jeans. Normale Sachen halt.“ Er blickte an sich runter, sah Cindy missbilligend an und meinte: „Das sind doch normale Sachen.“ Anstatt jetzt endlich ruhe zu geben und den Mund zu halten setzte sie noch eins drauf. Sie zeigte auf seine Schuhe, lachte und fragte dann allen ernstes: „Hast du keine anderen Schuhe oder musst du in Frauenschuhen kommen?“ Jetzt war es amtlich: Ich war von lauter unfähigen Idioten umgeben, die nur existierten um mir mein Leben zu verderben. Ich musste eingreifen. „Das sind doch ganz normale Schuhe. Ich weiß gar nicht was du hast.“ Aber Cindy konnte einfach nicht aufgaben. „Nee, für mich sind das Frauenschuhe.“ Ich verstand es einfach nicht, als Kind wurde ich jeden Sonntag in die Kirche geschleppt, später ging ich dann freiwillig, also warum tat Gott mir das an und schickte mir solche Menschen und brachte mich in solche Situationen? Aber nun gut, ich wäre nicht ich, wenn ich nicht sogar aus dieser Situation noch das Beste herausholen könnte. „Sag mal, kennen wir uns von irgendwo her? Du hast vom ersten Tag hier an der Schule immer so nett gegrüßt.“ Er stand auf, kam zu mir rüber und setzte sich neben mich auf den Schaukasten, den ich kurzer Hand zum Sitzplatz umfunktioniert hatte. Er sah mich etwas verdutzt an, entschied sich dann aber doch ein leichtes Lächeln aufzusetzen. „Ja klar, noch von früher.“ Was er kannte mich? Ich war immer der Meinung er grüßt so nett weil er Interesse an mir hat. Also nicht, aber vielleicht interessiert er sich ja trotzdem für mich.
Ich durchwühlte meinen Kopf und versuchte krampfhaft dahinter zu steigen wer er war und woher ich ihn kennen könnte. Aber ich kam nicht drauf. „Tut mir leid ich weiß beim besten Willen nicht woher du mich kennen könntest. Verwechselst du mich vielleicht?“ Er schien etwas verwundert zu sein. Aber mal ehrlich, wer merkt sich denn alle Menschen auf die er im Laufe seines Lebens trifft? „Also Patricia, wir waren immerhin auf einer Schule.“ Ich sah ihm an, dass er jetzt davon aus ging, dass ich mich an ihn erinnern müsste. Aber zu meiner Verzweiflung fiel mir einfach niemand ein von dem ich dachte, dass er es gewesen sein könnte. Krampfhaft ging ich alle Schüler meiner Berufsschule durch. Nichts. Wie peinlich, aber ich hatte nicht die leiseste Ahnung wer dieser Junge war. „Auf welcher Schule war das denn?“ Völlige Fassungslosigkeit machte sich auf seinem Gesicht breit. „Auf der Schiller-Oberschule.“ Ich lächelte und ging alle Schüler durch mit denen ich damals zu tun hatte. Verdammt, wer war dieser Bengel? Ich war kurz davor die Fassung zu verlieren. Aus meinem Mund kam nur noch ein zaghaftes: „Haben wir auch miteinander gesprochen?“ Er schüttelte den Kopf und lachte. „Wir haben sogar in einem Theaterstück zusammen gespielt.“ Das war doch mal ein Anfang. Ich hatte nämlich nur in einem Stück mitgespielt. Damals ging es um die Namensgebung unserer Schule. Das engte den Kreis der Verdächtigen doch schon mal ein. Ich ging alle Jungs aus dem Stück durch. Da war Christian, zumindest denke ich, dass er so hieß. Der war cool gewesen, er war der einzige aus dem Team mit dem ich gut klar kam. Zumindest von den Jungs. Zum Teufel noch mal, ich konnte mich nicht an ihn erinnern. Da er inzwischen bestimmt schon gemerkt hatte, dass mir mir jegliche Erinnerung an ihn fehlte, konnte ich auch so dreist sein und ihm eine letzte Frage stellen. Ich versuchte ein liebenswürdiges Gesicht aufzusetzen und fragte: „Wen hast du denn gespielt?“ Er richtete sich auf und sagte dann mit einem extremen Anflug von Arroganz: „Na Herrn Schiller. Wen denn sonst?“ Nein, das konnte nicht sein. Das durfte nicht sein. Nicht der, bitte nicht.
So langsam begann ich mich zu fragen, was dieser Tag noch so an Tiefschlägen für mich bereit hielt.
Ich erinnerte mich, und in diesem Fall war das nicht unbedingt etwas gutes. Ewan Müller, ein kleines, schleimiges Ekel das mir damals die Rolle vor der Nase weggeschnappt hatte. Er hatte sich durch ein unglaubliches arrogantes und unsoziales Verhalten ausgezeichnet. Ich hatte damals schon nicht verstanden warum unser Direktor ihm diese Rolle gegeben hatte. Immerhin war Herr Schiller ein sehr sozialer Mensch gewesen. Jedenfalls blieb für mich nur die Rolle des Herrn Stockmeyer übrig. Im nachhinein gesehen, die bessere Rolle. Ja, jetzt war meine Erinnerung an ihn wieder da. Er war einer von den Schülern, die morgens einen Kaffee kauften um ihn den Lehrern auf den Tisch zu stellen. Ein typischer Schleimer, der entgegen allen Naturgesetzen beliebt gewesen war. Jedenfalls wurde er nicht gehänselt, etwas das ich von mir nicht behaupten konnte. Mir ging das aber nur so, weil ich schon damals das dringende Bedürfnis verspürte meinen Mitmenschen zu sagen wie unterentwickelt ihr Intellekt war. Aus einem, mir nicht verständlichen, Grund wollten sie meine Ratschläge jedoch nicht hören und fanden es lustiger über meine Frisur zu reden. Was soll ich sagen, dumm bleibt dumm.
Nachdem ich Ewan auf meine liebenswürdige Art mitteilte, dass er damals so gar nicht meinem Ideal eines Mannes entsprach, machte ich mich mit Cindy auf den Weg nach draußen. Cindy musste die ganze Zeit mit Ewan flirten was in mir ein seltsam aggressives Gefühl auslöste. Ich wusste nicht, ob ich sie darauf ansprechen sollte oder nicht. Da ich von natur aus ein mutiger Mensch bin, fasste ich mir ein Herz und sagte: „Du solltest uns ins Gespräch bringen und nicht mit ihm flirten.“ Was nun folgte war eine für Cindy typische Reaktion. „Ey sag mal, ich sollte ihn doch für dich ansprechen. Was willst du denn? Ich hätte wissen müssen, dass das so endet.“ Ihr Tonfall enthielt einige musikalische Richtungen. Wut, Entrüstung, Gereiztheit. Dazu kam, das sie mit ihren Armen wild rumfuchtelte was ihren leichten cholerischen Anfall eindrucksvoll unterstrich. Hätte ich doch nur nichts gesagt. Ich hoffte inständig, dass sie in Zukunft nicht bei jeder Gelegenheit so ausrasten würde.

Von diesem Moment an lies Cindy keine Gelegenheit aus mit Ewan zu flirten oder cholerische Anfälle zu bekommen. Jeder Versuch ihr auf nette Art mitzuteilen, dass mir das so gar nicht gefiel schlug fehl. Mit der Zeit wurde mir das einfach zu viel. Und ich möchte nur mal anmerken, dass ich ein sehr geduldiger Mensch bin. Aber nachdem das ungefähr ein Jahr so ging und sie mir von ihren Flirtereien mit ihm auch noch erzählte, beschloss ich mich von ihr zu entfernen. Die Frage war nur wie ich das am Besten anstellen sollte. Ich wollte keine Feindschaft mit ihr. Zumal ich sie trotzdem mochte. Aber zu dem Zeitpunkt konnte ich ihre Gegenwart nicht mehr ertragen. Es kamen seltsame Gefühle in mir hoch wenn ich sah, wie sie sich an Ewan ranmachte. Zumal sie nichts ernstes von ihm wollte. Körperlich war ich vollkommen Gesund. Und trotzdem, ich hatte keinen Appetit mehr und an nichts mehr spass. Verdammt noch mal,sie war meine Freundin und unter Freunden tut man soetwas nicht. Außerdem muss man sich doch denken können, dass man dem anderen mit solchen Aktionen keinen Gefallen tut.

Womit wir wieder an dem Punkt wären, der bewies, dass ich der einzige Mensch war der klar denken konnte.

Was soll´s? Ich betrat den Psychologieraum, setzte mich neben sie und versuchte jegliche Aggressionen zu unterdrücken. Wenn sie sich über etwas aufregte (was oft vor kam) und ich anderer Meinung war ( was ebenfalls oft vor kam), sagte ich einfach Sätze wie: „Ja, da hast du recht.“ oder „Sehe ich genauso.“. Dann war sie zufrieden und ich hatte meine Ruhe. Manche Menschen würden jetzt behaupten ich sei Feige, weil ich ihr meine Meinung nicht ins Gesicht sage. Ich sah das anders. Ich bin ein friedfertiger Mensch und es hätte auch nichts gebracht als böses Blut. Nur dumme Menschen würden so unüberlegt vorgehen.

Und ich muss ja wohl nicht extra erwähnen, dass ich intelligent bin.




Kapitel 2

Die Weihnachtsfeier

„Der Ausdruck „gute Freunde“ sagt alles: dass es auch schlechte gibt.“ Gerd Uhlenbruck


Nachdem ich mich damit abgefunden hatte, dass das Schicksal es im Fall Ewan nicht gut mit mir meinte, versuchte ich all meine Gedanken auf die Weihnachtsfeier zu richten. Eine Feier war genau das, was ich jetzt brauchte. Abgesehen davon sind auf solchen Veranstaltungen ja auch Männer. Und so gab ich mich langsam der Hoffnung hin, dort vielleicht einen zu finden. Eigentlich dürfte mir das bei meinem Aussehen nicht schwer fallen. Aber mich muss gestehen, dass der Umstand, dass Ewan mich trotz meines überdurchschnittlich guten Aussehens ignorierte, mich ziemlich verwirrte. Egal, er war selber schuld an seinem Unglück. Ich verabschiedete mich innerlich von dem Gedanken, dass aus uns noch mal was werden könnte. Also um genau zu sein: neunzig Prozent von mir verabschiedeten sich von diesem Gedanken. Die restlichen zehn Prozent hofften auf ein Wunder. Dies taten sie allerdings mit solcher Inbrunst, dass sie die neunzig Prozent locker verdrängten. Wie dem auch sei: Ich bin ein positiver Mensch und kann mit solchen Gemeinheiten des Schicksals locker umgehen. Außerdem wäre ich nicht ich wenn ich nicht auch für dieses Problem eine Lösung parat gehabt hätte. Und diese Lösung hieß „Pudelmützen - Boy“- ein junger Mann, auf den die verdrängenden neunzig Prozent von mir, ein halbes Auge geworfen hatten. Ich ging davon aus, dass er sich dort blicken lassen würde.

Es war kurz vor sechzehn Uhr und ich stand zu Hause vor dem Spiegel um mich ein letztes Mal zu begutachten. Ich musste heute Abend Gutaussehen! Eigentlich keine schwere Aufgabe für mich, denn der Zustand der Schönheit war mir ja von Geburt an gegeben. Mit diesem Wissen ging ich zur Weihnachtsfeier. Gutgelaunt und voller Zuversicht, ohne zu ahnen was mir dort wiederfahren würde.

In der Schule angekommen ging ich sofort zur Bar um mich dort mit der Zapfanlage vertraut zu machen und mich auf den bevorstehenden Ansturm von durstigen Schülern vorzubereiten. Nach und nach kamen die dann auch, und das in solchen Massen, dass ich teilweise gar nicht mehr wusste, wen ich zuerst bedienen sollte.
Ich schenkte also Bier aus und schloss viele Kontakte mit Schülern aus anderen Klassenstufen.
Hinten in der Schlange stand der Typ der immer mit „Pudelmützen – Boy rumhing. „Pudelmützen – Boy“ war ein schmächtiger, dunkelhaariger, junger Mann, der mir entgegen aller Gesetze des guten Geschmacks gefiel. Wie dem auch sei, der Typ schaute die ganze Zeit zu mir rüber. Auf einmal fing er an mir zu winken und mir seinen leeren Bierbecher zu zeigen. Ich nahm mir vor, ihn nicht weiter zu beachten. Aber der Typ lies nicht locker. Mit Mimik und Gestik bat er mich ihn nach vorne zu lassen. Was denkt der sich? Der Rest der Leute würde mich lynchen wenn ich ihn vorlassen würde. Aber er hörte nicht auf zu betteln und in mir brach wieder meine soziale Ader durch. Ich nickte ihm zu und winkte ihn zu mir. Er kam auf mich zu. „Kannst du mir zwei Bier geben? Ich bin schon halb am verdursten.“ Er lächelte mich an. Hatte was, dieses Lächeln. „Ich habe mir gerade den Zorn von allen anderen in der Schlange zugezogen. Siehst du wie die mich alle anstarren?“ Moment mal, was kümmert es mich eigentlich was der Rest hier denkt? Die können sich alle Sauerbacken. Wenn es ihnen zu lange dauert können sie ja gehen.
„Ich beschütze dich.“, sagte er. Jetzt setzte ich mein „Flirtgesicht“ auf, sah ihm tief in die Augen und lächelte. „Das ist aber lieb von dir.“ „So bin ich.“ Wir lächelten uns an. „Kommst du nachher raus, eine Rauchen?“
Eigentlich hatte ich nicht die geringste Lust. Abgesehen davon, versuchte ich gerade das Rauchen aufzugeben. Ich muss jedoch der Ehrlichkeit halber zugeben, dass ich es schon zum zehnten mal versuchte seit ich an dieser Schule war.
Ein anderer Grund für meine Unlust war, dass ich die ganze Zeit nach „Puddelmützen – Boy“ ausschau hielt. Im gegensatz zu ihm – er hatte mich noch nicht eines Blickes gewürdigt. Dabei hoffte ich, dass er bei mir ein Bier kaufen würde und ich meinen ganzen Charme spielen lassen könne. Aber nichts. Der Typ hatte einfach keinen Durst!
Aber natürlich, das war die Lösung. Ich würde zu ihm gehen. Aber nicht wegen ihm, sondern wegen „Puddelmützen – Boy“. Ja, der Weg an meine „Puddelmütze“ führte über diesen Typ. Also musste ich mich mit ihm gutstellen.
„Ja klar, ich hab in einer halben Stunde hier schluss. Dann komm ich raus und wir rauchen eine.“ Ich zwinkerte ihm zu. „Wenn du mir eine ausgiebst?!“ „Klar mach ich dass.“ „Wie heißt du eigentlich? Ich bin Patricia.“ Er strahlte übers ganze Gesicht. „Ich bin Jim. Ich steh mit meinen Leuten hinten an der Tanzfläche und warte auf dich.“ Mit seinen Leuten. Als ob er der totale Anführer wäre. Oh man, hoffentlich wird der nicht den ganzen Abend an mir kleben. Na ja, wenigstens macht er einen netten Eindruck.
Nachdem mein Dienst zuende war ging ich zu ihm raus. Ich beobachtete ihn, wie er an der Tanzfläche stand. Er sah eigentlich ganz gut aus – trotz Brille. Er hatte kurze, schwarze Haare und fröhliche braune Augen. Eigentlich wäre er genau mein Typ gewesen doch leider hatte ich es, bekanntermaßen, auf jemand anderen abgesehen.
Ich ging auf Jim zu und sprach ihn an. „Da bin ich. Und, schon schön gefeiert?“ Er lachte, nickte und meinte: „Was das Zeug hält. Gehen wir raus? Da können wir rauchen und uns unterhalten. Ist ruhiger.“ Ich stimmte zu und Jim gab mir seine Jacke damit ich nicht frieren würde. Er war gut erzogen, das musste ich ihm lassen.
Ich erfuhr eine Menge über ihn. Er wollte später zur Polizei, machte Kampfsport und war genau so ein Filmnarr wie ich. Wir unterhielten uns nett und angeregt als plötzlich „Pudelmützen-Boy“ vorbeikam. Zu meinem entsetzen sagte er nur kurz „Hallo“ und ging weiter ohne mich auch nur einmal anzusehen. Ich hatte alle Mühe, vor Jim so zu tun als ob meine Laune noch hundertprozentig gut wäre. In wirklichkeit war sie um glatte neunzig Prozent gesunken. Auf einmal hatte ich keine Lust mehr mich mit ihm zu unterhalten. Was war ich nur für ein Mensch? Jim war so nett und er schien so glücklich zu sein, sich mit mir unterhalten zu dürfen. Na ja, verstehen konnte ich das schon. Schließlich bin ich ja nicht irgentwer. Trotzdem tat er mir leid. Das war schon eine miese Nummer die ich da abzog. Aber auf der anderen Seite war im Krieg und in der Liebe alles erlaubt. Abgesehen davon machte ich ihm keine Hoffnungen. Ich unterhielt mich nur. So wie ich mich mit zehn anderen auch unterhielt. (Redete ich mir zumindest ein um mein Gewissen zu beruhigen.) Immerhin hatte ich in Erfahrung bringen können, dass „Pudelmützen – Boy“ eigentlich Dennis hieß. Aber das nützte mir jetzt auch nichts mehr. Er hatte eindeutig kein Interesse an mir. Ein Fakt der mich zwar störte, mit dem ich aber dennoch gut leben konnte. (Noch etwas was ich mir einredete.)
Ich suchte mir also einen glaubhaften Vorwand um mich wieder zu Sabine und Cindy gesellen zu können. Auf dem Weg zu den beiden machte ich einen Umweg über die Bar. Dort traf ich auf Mathias. Ewans besten Freund an der Schule. Eine von Mathias besten Eigenschaften war, dass er auf dieses Parties immer einen geheimen Vorrat an Vodka dabei hatte. Wenn ich auch nur ansatzweise geahnt hätte was mir noch bevorstehen sollte, hätte ich mich wohl mit der Flasche in die nächstbeste Ecke verkrochen. Aber da ich dies nicht wusste, trank ich mit Jakob ein Gals Cola-Vodka und ging zur Tanzfläche um nach Sabine oder Cindy zu sehen. Ich fand keine von beiden.
Dafür waren Sarah und Anne am tanzen und ich beschloss es ihnen gleich zu tun. Aber das Drama des Abends bahnte sich bereits an. „Sag mal Patricia, hast du Ewan schon gesehen?, fragte Anne. Ich schüttelte den Kopf. „Nein, zum Glück noch nicht. Ich glaube der ist heute gar nicht hier.“ Und ich war sehr froh darüber. So entging ich der Gefahr ihm wieder zu verfallen. Also nicht, dass ich ihm nicht wiederstehen könnte aber ich legte auch keinen gesteigerten Wert darauf es mir zu beweisen. Und dann kam der Satz der mein inneres Gleichgewicht aus dem Ruder brachte. „Doch ist er, er kam nur später weil er noch einen TV - Auftritt hatte. Ich hab ihn aber schon gesehen.“ Augenblicklich spürte ich wie eine innere Erregung, man könnte es auch Freude nennen, in mir hochstieg. Das war nicht gut. Das war sogar sehr schlecht und beängstigend. Ich musste Cindy finden. Sofort.
In totaler Panik verließ ich die Tanzfläche und lief suchend durch die Menge. Als ich sie endlich fand unterhielt sie sich gerade mit einen Mitschülern aus anderen Kursen. Das Problem, was sich mir stellte war, dass ich sie dort wegbekommen musste ohne die Aufmerksamkeit der anderen zu erwecken. Wenn die nämlich erst mal mitbekamen, dass ich mit ihr allein reden wollte, dann war die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass sie alle wissen wollten worum es ging. Und ich wollte nicht schon wieder Thema des allgemeinen Schulklatsches werden. Das hatte ich ja schon letztes Jahr hinter mir. Und ich wollte auch mal jemand anderem die Chance geben sich diesen Bekanntheitsgrad zu erkämpfen.
Also setzte mein “Leidensgesicht“ auf und ging auf Cindy zu. Auf dem Weg bekam ich noch den ein oder anderen Ellbogen, von meinen betrunkenen Mitschülern, in die Rippen. So musste ich nach zwei Metern nicht mehr die Leidende spielen, sondern war sie wirklich.
„Hier steckst du. Ich hab dich schon überall gesucht.“, sagte ich zu ihr. Meine Miene war immer noch leidend. Allerdings wusste ich selbst nicht so richtig, ob ich das nur spielte oder ob sich mein Gesundheitszustand innerhalb der letzten fünfundvierzig Sekunden, um sechzig Prozent verschlechtert hatte. Ich dachte an die drei Caipirina, die ich getrunken hatte. Jedenfalls bewahrte mich die Wahrnehmung meines Magens davor, zu einer Lüge greifen zu müssen. Ich sagte zwar genau dieselben Worte, die ich auch vorgehabt hatte zu sagen – aber sie waren wahr. „Cindy, mir geht's nicht so gut. Kommst du mal bitte mit zur Toilette?“ Es war ihr anzusehen, dass sie nicht wirklich wert darauf legte, mir dabei zuzusehen, wie ich den Inhalt meines Magens in der Toilette entleeren würde. Aber ich war ihre Freundin und sie erhob sich um mir zu folgen. Natürlich durfte ich mir auf dem Weg ihre typischen Sprüche anhören. „Ey sag mal, was trinkst du auch so viel?“ Ihr Lächeln klang zwar mit, wurde aber von dem Vorwurf in ihrer Stimme übermannt. Das ist es doch, was man in solchen Situationen braucht, dachte ich mir, Freunde, die einem noch Vorwürfe machen wenn es einem Schlecht geht. Ich hatte in diesen Momenten immer ein schlechtes Gewissen. Ich brachte mich in solche Situationen und erwartete dann, dass man mir beistand. Komm mal klar, sagte ich zu mir selbst. Es ist doch wohl selbstverständlich, dass man für seine Freunde auch in solchen Momenten da ist. Du bittest sie doch nicht ihr Leben für dich zu riskieren, sondern lediglich, dich ins Bad zu begleiten. „Tut mir leid“, sagte ich schuldbewusst. „Ja ja, schon gut. Los komm.“ Warum in aller Welt hatte ich mich entschuldigt? Und warum zwang sie einen immer dazu? Ich kann nicht leugnen, dass ein leichter Anflug von Ärger in mir hochstieg. Auf der Toilette angekommen ging es mir schlagartig besser. Ich war selbst total überrascht.
„Hör zu“, sagte ich. „Mir geht's gut. Ich wollte nur mal mit dir allein reden. Ewan ist hier. Habe ich zumindest gehört.“ Ihre Lippen bewegten sich zu einem wissenden Lächeln. „Also nicht, dass mich das interessieren würde“, versuchte ich mich aus der Affäre zu ziehen. „Nur weißt du, ich will ihn eigentlich nicht sehen. Und mit Jim hab ich mir sowas eingebrockt.“ Total ratlos stand ich vor ihr. „Jetzt mal langsam. Du kannst mir doch nicht erzählen, dass du Ewan nicht sehen willst. Du bist immer noch in ihn verliebt.“ Ich war schockiert. Bitte, was war ich? Verliebt? Auf keinen Fall. Ich war früher mal an ihm interessiert gewesen, aber verliebt? Was für eine Unterstellung. Ich verliebe mich doch nicht. Liebe ist etwas furchtbares. Man denke an Romeo und Julia. Nein, ICH VERLIEBE MICH NICHT. Man verliebt sich höchstens in mich – was ich gut verstehen kann.

*************************************************************

„ Also komm“, sagte Cindy „du hast über ein Jahr von nichts anderem gesprochen als von ihm. Wir haben sogar in einem Buch über Sternzeichen nachgelesen, welche Farben er mag; und du hast dann deinen Kleiderschrank danach gestaltet.“ Ich verdrehte die Augen. „ Ach wirklich?“, knirschte ich. „Muss mir glatt entfallen sein.“ Trotzdem, ich bin nicht verliebt und ich war auch nie in ihn verliebt. Und damit Basta.“
Das mit dem Sternzeichenbuch war so eine Aktion gewesen, die einen, von mir nicht genug recherchierten, Plan charakterisierte. Zum damaligen Zeitpunkt ging ich davon aus, dass Ewan vom Sternbild Jungfrau sei. Also ging Cindy und ich in die nächste Buchhandlung und informierten uns über das Sternbild etwas genauer. Nachdem wir in diesem Buch gelesen hatten, dass Jungfrauen Erdtöne mögen, kaufte ich mir beige und braune Pullover, beigen und braunen Lidschatten und Lippenstift. Abgesehen davon, dass das so gar nicht die Farben waren, die ich mochte (ich stand nämlich auf Rosa und Blau und Weiß), kostete mich das ganze auch ein Vermögen. Alles nur um in paar Monaten rauszufinden, dass er vom Sternbild Krebs ist und Rosa mag. Das sind dann die Momente, in denen ich an der Welt zweifelte.
Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Cindy mir das nicht so ganz glaubte. Aber ich kann doch nicht dafür wenn die Menschen meinen, einen besser zu kennen als man sich selbst kennt.
Wie dem auch sei. Der Abend war noch nicht zu ende und das Schicksal hatte sich noch ein paar Gemeinheiten für mich ausgedacht. Kennen Sie eigentlich den Ausdruck, dass einen des Schicksals harter Schlag trifft? Falls nicht ist das nicht weiter tragisch. Die Bedeutung des Ausdruckes wird sich ihnen gleich eröffnen da ich zu den bedauernswerten Geschöpfen zähle, welche das Schicksal gerne schlägt. Das ich diesem jedoch trotze, beweist wieder nur einmal wie widerstandsfähig ich doch bin.

Cindy und ich verließen als die Toilettenräume und machten uns auf den Weg zur Bar. Sie war in der Mensa eingerichtet und da diese nicht sehr groß war, war sie nun auch noch überfüllt. Und obwohl sich bestimmt an die hundert Menschen in ihr aufhielten, fiel mein Blick sofort auf Ewan. Er stand nahe der Tür und unterhielt sich mit ein paar Jungs.
„Lass uns doch mal hingehen. Dann kannst du dich ein bisschen mit ihm unterhalten.“ Das Cindy bei ich könne mich mit ihm unterhalten natürlich wider meinte: Und ich stehe dumm daneben und versuche wider seine Aufmerksamkeit auf mich zu lenken, war mir sofort klar. So lief es immer. Sie ließ uns nie allein. Und wenn ich es mal schaffte ihn allein auf dem Gang zu treffen und sie dies bemerkte, stürmte sie natürlich sofort auf uns zu und musste wieder mitreden. Nach meiner Vorstellung von Freundschaft tut man soetwas nicht. Aber anscheinend hat Cindy andere Vorstellungen als ich. Jedenfalls war ich aus diesem Grund überhaupt nicht davon begeistert jetzt zu ihm zu gehen. Jedenfalls nicht, solange ich sie im Schlepptau hatte. Aber da sich mir keine andere Möglichkeit bot, musste ich da durch. Wir gingen also auf ihn zu und ich hoffte inständig, dass Cindy sich diesmal zusammenreißen könnte und einmal in ihrem bescheidenen Dasein darauf verzichten könnte sich in den Mittelpunkt zu stellen. Ich könnte ihnen jetzt sämtliche Sprichwörter über die Hoffnung aufzählen und über das was sie aussagen, aber wahrscheinlich ahnen Sie schon, dass meine Hoffnung vergebens war.
„Hi“, sagte Ewan. Ich versuchte die Symptome meiner Krankheit, die gerade wieder ausbrechen wollte unter Kontrolle zu halten. „Hallo“ antwortete ich leicht genervt. „Ich hab dich schon gesucht.“ Das war doch unglaublich, was bildete der Kerl sich ein? Bevor ich antworten konnte hörte ich schon Cindy neben mir. „Ach und mich hast du nicht gesucht?“ Was hatte die Welt nur gegen mich? War Cindy vielleicht meine persönliche Strafe. Ich hoffte inständig, dass Ewan jetzt einfach nein sagen würde. Aber die Sache mit der Hoffnung hatte ich ihnen ja schon erklärt oder? „Dich natürlich auch.“ Wie konnte ein einziger Mensch nur so schleimen? Abgesehen davon, passte mir seine Aussage nicht. Die einzige Person die er zu suchen hatte war ich. Warum begriff er das nicht? „Na sieh mal an, du kannst also lügen ohne rot zu werden.“ „Warum lügen? Ich habe dich wirklich gesucht, aber wenn du mir nicht glaubst...“ Ich verdrehte die Augen und meinte: „Warum sollte ich dir das glauben. Ich kenne dich jetzt schon ne ganze Weile und weiß das du den lügst wenn du den Mund aufmachst.“ Und obwohl ich es wusste war ich doch immer wieder dazu geneigt ihm zu glauben. Das war doch absolut idiotisch. Ich beschloss diesen Umstand meiner Krankheit anzurechnen.
„Ach Patricia, ob wir noch mal warm mit einander werden?“
„Ewan, waren wir jemals warm miteinander?“
„Die Frage habe ich mir auch schon oft gestellt.“ Also das war doch unglaublich. Hielt der Typ mich für blöd? Ich beschloss ihn das gleich mal zu fragen.
„Und du erwartest, dass ich dir das glaube?“
Er sah mich an als könne er kein Wässerchen trüben.
„Ja warum denn nicht. Ich lüge nie. Du hörst zu viel auf das was andere dir erzählen.“
Eindeutig er hielt mich für blöd.
„Ewan, ich höre grundsätzlich nicht darauf was andere über irgendwen erzählen. Aber ich hab ja meine Erfahrungen mit dir gemacht. Abgesehen davon, hast du doch gar kein Interesse daran, dich mal mit mir auszusprechen.“
„Doch habe ich.“
Langsam wurde mir das zu bunt.
„Das sagst du jetzt aber wenn ich dir dann mal einen Termin vorschlage willst du nicht.“
Er sah mich ernst an.
„Doch will ich. Schreib mir ne SMS und dann finden wir schon einen Tag. Aber jetzt lass dir erst mal frohe Weihnachten und einen guten Rutsch wünschen.“ Er nahm meine Hand, zog mich an sich und gab mich einen Kuss auf die Wange. In diesem Moment machte sich absolute Raumleere in meinem Kopf breit. Dazu kam, dass ich mich nicht bewegen konnte. Ich wusste überhaupt nicht was mit mir geschah. Dann löste er sich plötzlich von mir und ging nach draußen. Und als ob ich nicht genug damit zu tun gehabt hätte meine Krankheit, die jetzt auch noch dafür sorgte, dass mir Tränen in die Augen stiegen unter Kontrolle zu halten musste ich mir jetzt Cindy´s Gejammer anhören.
Sie sah mich an und anstatt auf meinen Zustand Rücksicht zu nehmen meinte sie nur: „Ey jetzt tu mal nicht so. Du wurdest wenigstens geküsst. Wieso hat er mich nicht geküsst? Unverschämtheit.“
Ich hätte darauf antworten können, dass er sie nicht geküsst hatte weil er Geschmack hatte oder weil er mich lieber hatte (was durchaus verständlich war) oder das sie mich einfach nur nervte und ich ihr dummes Gerede nicht mehr hören könne. Statt dessen sagte ich ihr höflich, dass ich das auch nicht wüsste. Ich bin halt gut erzogen und weiß was sich gehört.
Ich war nun gerade dabei meine Gedanken zu ordnen als Jim auf mich zukam und mich um meine Telefonnummer bat. Auch das noch. Wo hatte ich mich da nur wieder reingeritten? Ich wollte ihn ja auch nicht vor den Kopf stoßen. Also gab ich ihm meine Nummer und versprach, mich bei ihm zu melden. Er war ja ganz nett und vielleicht würde er auch ein guter Bekannter werden. Ich sah zu, dass ich Cindy loswurde und machte mich mit Sabine auf den Weg nach Hause. Ich war so aufgewühlt, dass ich beschloss ihr alles zu erzählen. Das was eben geschehen war, die ganze Sache mit Cindy und was bisher so passiert war. Ich wusste nicht ob es gut war ihr das alles zu sagen, wer weiß wenn man sich mal streitet erzählt sie es nachher rum. Aber ich schätzte sie nicht so ein. Und das meine Menschenkenntnis die Beste ist muss ich doch wohl nicht extra erwähnen, oder?

*************************************************************


Kapitel 3


„Kein Toter ist so gut begraben wie eine erloschene Leidenschaft“ Marie von Ebner-Eschenbach




Sabine und ich liefen die Straße entlang und ich begann ihr von meiner Begegnung mit Ewan zu erzählen.
„Und was meinst du dazu?“
Sie schüttelte den Kopf und sah mich mit einem „Mensch-bist-du naiv-Blick“ an. Wie ich das liebe wenn Menschen mich so ansehen. Dabei bin ich die einzige, die die Welt mit solchen Blicken strafen dürfte. Aber da ich mit meinen Gedanken bei Ewan war, wollte ich keine Grundsatzdiskussion um Blicke starten.
„Fall ja nicht wieder auf ihn rein. Der spielt nur mit dir. Langsam müsstest du ihn doch gut genug kennen. Zu deinem Geburtstag ist er ja damals auch nicht gekommen oder hast du das schon wieder vergessen?“ Nein, dass hatte ich nicht vergessen. Wie könnte ich. Ich hatte damals etliche von meiner Schule und einige Freunde die nicht von der Schule waren zum bowlen eingeladen. Natürlich auch Ewan. Und er hatte zugesagt zu kommen. Und während die anderen meinen Geburtstag feierten und sich des Lebens freuten wartete ich auf Ewan. Und als ich dann endlich begriff, dass er wohl nicht kommen würde hatte ich den ganzen Abend zu kämpfen nicht in tiefe depressive Gefühle abzugleiten. Zu allem Überfluss besaß er auch noch die Frechheit mir am nächsten Tag eine SMS zu schreiben und sich zu erkundigen wie der Abend gelaufen ist. Ja, eigentlich hatte Sabine Recht. Ich müsste ihn wirklich gut genug kennen. Was ich schon alles mit diesem Jungen durchhatte...eigentlich unglaublich.
Ich hatte ihn zum Beispiel vor zwei Jahren mal gefragt, ob er nicht Lust hätte mit mir einen Café´trinken zu gehen. Nun ja, wenn ich ehrlich bin habe ich ihm diese Frage mehr als einmal gestellt. Das lag aber nur daran, dass er immer mit dummen Ausreden kam, die ich damals aus irgendeinem Grund nicht als dumm empfand und ihm jedesmal glaubte. Außerdem beteuerte er immer, dass er gerne etwas mit mir unternehmen würde. Und er hatte eine Art an sich, die einen ihm immer wieder glauben ließ.
Na jedenfalls fragte ich ihn und er sagte mir, dass er am Wochenende arbeiten müsste. Und da ich ein grundauf ehrlicher Mensch bin, ging ich davon aus, dass er es auch sei.
Als ich dann am Montag danach zur Schule kam, sahen mich meine Mitschüler alle schon so mitleidig an. Ich wusste überhaupt nicht warum. Schließlich waren sie eher mitleidserregende Gestalten. Jedenfalls kam Sarah auf mich zu und fragte: „Wie geht's dir denn?“ Ich wusste zwar nicht was das sollte aber ich antwortete: „Gut wie immer.“
Sie sah mich daraufhin mitleidig an und legte mir tröstend die Hand auf die Schulter.
„Es ist gut, dass du es dir nicht so anmerken lässt. Immer Stärke zeigen. Trotzdem tut es mir voll leid für dich.“ Hä was? Was ließ ich mir nicht anmerken und was tat ihr leid für mich? Ich beschloss erst mal zu nicken. Gerade als ich fragen wollte was denn eigentlich los sei kam auch schon Cindy auf mich zu. „ Ach Patricia mach dir nichts draus. Er ist halt ein Idiot.“ Ich nickte wieder. Was sollte ich auch tun. Und obwohl ich immer noch ratlos war, musste ich doch zugeben, dass mich ein merkwürdiges Gefühl überkam. Manche Menschen würden es Angst nennen aber ich gehöre nicht zu der Sorte Mensch die immer gleich panisch durch die Gegend hüpfen. Ich beschloss das Gefühl Besorgnis zu nennen. Gepaart mit ein wenig Ahnungslosigkeit. Bedenkt man den Umstand in dem ich mich befand, hatte ich auch jedes Recht dazu.
Und dann plötzlich kam Licht ins Dunkel oder wie ich schon mal erwähnt hatte: Des Schicksals harter Schlag hatte es wieder auf mich abgesehen. Ich stand also im Foyer und sah nach draußen. Und da traf er mich auch schon, der harte Schlag des Schicksals. Er hatte lange, dunkelbraune Haare, zehn Kilo Make Up im Gesicht und hielt Ewans Hand. Fassungslos stand ich da und starrte das Schicksal an. Dann sah ich Sarah an, die immer noch neben mir stand. „Kannst du das bitte noch mal sagen, dass mit dem nichts anmerken lassen und dem Stärke zeigen.“ Sie klopfte mir noch mal tröstend auf die Schulter und ging dann mit mir gemeinsam zum Kursraum.
Irgendwie fühlte ich mich nicht nach Unterricht und deshalb beschloss ich, nach dem ersten Block nach Hause zu gehen und es mir mit einem Tee und einem Buch gemütlich zu machen. Als ich zu Hause ankam war mir allerdings nicht mehr nach lesen zumute.
Ich betrat die Wohnung, schloss die Tür und sank zu Boden. Ich versuchte den kümmerlichen Rest meiner Fassung zu bewahren doch es gelang mir nicht. Ich saß – eigentlich hockte ich mehr – auf dem Boden und begann zu weinen. Halt! Denken Sie nicht, dass ich weinte weil er mich nicht liebte. Nein! Ich weinte um diesen armen Jungen. Was sollte nur aus ihm werden? Offensichtlich hatte er keinen Geschmack. Logisch, sonst hätte er ja mich zu seiner Freundin gemacht und nicht dieses unterentwickelte Barbiepüpchen, welches nicht einmal vollständige Sätze bilden konnte. Und jetzt machte sie ihn unglücklich. Und das merkte er nicht einmal. Na ja, er ist eben auch nicht der Hellste. Trotzdem, diese blöde Kuh ist mir in die Parade gefahren. Immerhin wollte ich etwas gutes tun und ihn glücklich machen. Ich hätte mich sogar geopfert und mein Leben mit ihm verbracht. Und dieses Püppchen hatte nichts besseres zu tun als ihn mir vor der Nase wegzuschnappen. Damit hatte sie den ersten Platz auf der Liste meiner Erzfeinde.
Irgendwann würde er sowieso aufwachen und merken, dass sie nicht die Richtige für ihn ist. Und dann werde ich bereitstehen und zur Tat schreiten.
Nun, nach einer Weile merkte er das dann auch. Und ich stand bereit. Nun ja, der Herr brauchte für seine geistige Entwicklung anscheinend länger. Wie ich zu der Aussagen komme? Nun er merkte immer noch nicht, dass ich die Richtige für ihn war. Was soll´s? Männer brachen bekanntlich etwas länger. Und da ich noch 2 Jahre auf diese Schule gehen würde, hätte ich ja noch genug Zeit ihn zur Vernunft zu bringen.

Inzwischen hatte ich nur noch eineinhalb Jahre Zeit und bei weitem nicht mehr dieses Interesse. Jedenfalls nicht mehr so wie damals. Sabine hatte Recht wenn sie sagte, ich solle nicht wieder auf ihn reinfallen. Das hatte ich auch nicht vor. Ich wollte mich lediglich mit ihm treffen um mich auszusprechen. Das ist die Wahrheit, dass können Sie mir glauben.
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Zuletzt bearbeitet von Depressionsfaktor am 05.07.2007, 14:17, insgesamt 10-mal bearbeitet
09.06.2007, 09:59
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naranja
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Hey Depri!
Also ich muss erstmal sagen, dass ich es wirklich toll finde, dass du uns hier zeigst, wie du vorankommen wirst! Ich werde wirklich genau lesen und versuchen dir soveil wie möglich zu helfen, damit dein Buch auch echt toll wird! Ich freu mich jetzt schon aufs weiterlesen, aber erstmal werde ich etwas zu deinem Vorwaort sagen:

Dass du mit einem Vorwort beginnst, gefällt mir sowieso schon einmal sehr gut, denn man wird nicht so einfach ins Geschehen geworfen, obwohl das bei einigen Büchern wieder sehr gut passt. Aber ich denke du hast dich mit dem Vorwort auf jeden Fall richtig entschieden!

Direkt zu Beginn gefällt mir, dass du beginnst aus der Sicht einer Person zu schreiben, über die ich als Leser nichts weiß und die, aus einer selbstverständlich subjektiven Sicht, jetzt anfängt über sich zu sprechen.
Nach dem gegeben ist. wäre es besser zu verstehen, wenn du einen Doppelpunkt setzen und danach einen Absatz machen würdest, denn das steigert die Spannung, (die die ersten beiden Sätze übrigens hervorragend aufgebaut haben!) noch weiter.
Der Rest des ersten Absatzes trifft sehr meinen Geschmack! Besonders der letzte Satz: Mein Name ist Patricia Koch, und ich bin perfekt.
Bleibt im Gedächtnis und lasst den Leser sehr neugierig auf die Person werden, die eine solch hohe Meinung von sich hat.

Der nächste Absatz spricht genau an, was sich der Leser fragt. Und durch das direkt an den Leser Gerichtete Wort, fühlt man sich verstanden und einbezigen! Allerdings eine kleinigkeit: Aber Sie Irren! .. also ich halte mich eigentlich nicht für irre xD vielleicht doch lieber: Aber Sie irren!
Patricia wirkt durch ihre erklärungen über Freundschaft etc. natürlich sehr hochmütig, was du geschickt zum Ausdruck bringst und durch ihren ungewöhnlichen Charakter sehr gut in Szene setzt!

Der nächste Absatz baut das Bild von Patricia weiter auf und lässt ein komplexeres Inneres von ihr entstehen. Aber an dieser Stelle: in die Quere. Zum Beispiel wäre es wieder leichter zu Lesen , wenn du Quere: (Absatz) Zum Beispiel ... schreiben würdest.
Als nächstes kommt die Überraschung. Patricia ist eine Schülerin, was man bis dahin nicht vermutet hätte. Ihre nüchterne "Fehlerbeschreibung" für das Verliebtsein finde ich absolut passend für das Bild, dass mir von ihr erscheint!

Dass du gelich noch mit ihr deine RS Fehler entschuldigst ist clever! Mr. Green

Also ich bin neugiereig darauf wie es weitergeht und konnte dir hoffentlich helfen!

*knudels* anny
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naranja
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Hey Depri!


Und direkt geht das erste Kapitel mit einem Tag in Patricias perfekten Leben los ;-) . Das finde ich schoneinmal einen sehr schönen Einstieg, denn dadurch, dass wir quasi mit ihr aufwachen, ist man als Leser direkt im Geschehen.
Selbstsicher erzählt dein Chara von seinem Alltag und lässt mich weiterhin das bild von einer hochmütigen Zicke zusammenbasteln. Ich bin gespannt was da noch alles kommt!
Oha 22 ist sie und von Natur aus reich Mr. Green Lachen , langsam kommt Licht in Patricia!
Oh, wie "selbstlos" sie sich im Matheunterricht zurückhält, damit die anderen auch mal ihr bisschen Wissen, dass sie ihnen ja offenbar zugesteht (was ist das ein menschlicher Zug? ;-) ) zeigen können. Ich muss sagen langsam wächst mir dein Chara richtig ans Herz, so ein interessantes Ekel ist aber auch selten.
Und da ist es wieder das Lächeln *jubel* Patricia ist eben doch ein Mensch Mr. Green , lächelt verliebt einen Kerl an und vergisst ihre Überheblichkeit mal ganz kurz um dann zu beschließen, dass ihre "Krankheit" geheilt werden sein könnte. Lachen
Dann gehtes weiter und du überraschst mich! Pat hört offensichtlich normalerweise zu, wenn ihre Freundin ihr etwas erzählt, und dann hat sie auch ncoh Gefühle die nicht zwischen Eitelkeit und Überheblichkeit liegen! Faszinierender Charakter! Echt, ich will unbedingt mehr von ihr erfahren!
Freue mich schon auf die Weihnachtsfeier! Sehr glücklich

Knuffelige Grüße von anny
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Depressionsfaktor
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Erst mal danke für deine liebes Feedback und dann noch so ausführlich. (Damit hab ich ja leider meine Probleme aber ich arbeite dran.)
Ich könnte ja verraten, was es mit Patricia auf sich hat aber das würde ja die Spannung nehmen. Was ihre Freunde betrifft ist sie ja immer sehr zuverlässig. Das meinte sie ja schon im Vorwort. (Das sie selbst bemüht sei die genauen Vorstellungen von Freundschaft auch selbst umzusetzen.) Ich werde jedenfalls bald wieder was posten und dann zum Akkordschreiben übergehen. Aber ich noch so viele andere Stories und FF am laufen... (Das wird hier langsam ein Fulltimejob Sehr glücklich Sehr glücklich )

Viele liebe Grüße
Depri
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menschohneplan
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Hey Depri
Und weiter gehts in der bunten Welt von Patricia applaus
Dieses Mal lernen wir sie sogar endlich mal etwas näher kennen und dürfen auch einen Schultag mit ihr verbingen - super! Das darf bestimmt nicht jeder Winken
Du schaffst es uns Patricia als Hauptperson sympathisch rüber zu bringen, obwohl sie ja in der ein oder anderen Situation nicht gerade sympathisch mit ihren Mitmenschen umgeht - aber gerada das gefällt mir so an ihr Mr. Green
Und zum Ende schafft sie es mal wieder, trotz der ganzen Dinge die wir so im Text lesen konnten ihre Mitmenschen mit einem typischen Satz abzufertigen...daher sage ich auch nur noch:"..ich muss ja wohl nicht extra erwähnen, dass ich intelligent bin."

Freu mich auf Kapitel 2
Lg mop
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naranja
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Hallöchen Depilein!
Und weiter gehts in Pats kunterbunter ähm schwarz weißer Welt xD.
Nanu, Patricia hat eine Eins bekommen und teilt uns das mit ohne dahinter zu setzen, dass sie die Beste ist? Faszinierend! Ich muss sagen, sie macht sich.
Cindy? Ah, die Ex-Beste Freundin! Jetzt bin ich gespannt was es mit der wohl auf sich hat. Oh weh, die Ex-Beste Freundin weiß das Ex vor ihrem Titel gar nicht! Arme Pat, ist sicher nicht einfach sich so zusammen zu reißen! Und sie tut es trotzdem, weil sie Cindy im Grunde gern hat, sehr löblich!
Witzig finde ich ja, dass Pat erst erklärt, wie sehr sie sich bemüht Cindy nicht zu hassen um dann ihren Charakter mit nur zwei Eigenschaften zu beschreiben: Mittelpunktsstrebend und Cholerisch Mr. Green

Oh nein, Cindy hat auch noch ein Verbechen begangen. Geschockt Tja schlechte Karten für die gute würde ich sagen, so wie sie Patricia blamiert hat...;-) Ach du lieber Himmel jetzt wird Pat auch noch von Gott bestraft, mensch deine arme Hauptperson hats echt schwer.

Los Pat, erinner dich! Nein, steht sie aber auf dem Schlauch...die Arme, los schneller denken! Ah, ein Theaterstück haben sie zusammen gespielt, na das ist doch mal ein Anhaltspunkt, wenn sie jetzt nur noch wüsste wer er war. Aber dein Chara ist ja eine logisch denkende Frau, also immer schön eins nach dem anderen. Da heben wir ihn doch! Der Schulschleimer persönlich und wegen sowas wird man dann krank Mr. Green , jetzt tut sie mir richtig leid. Aber ich bin gespannt, was sie dem Herren wohl sagt! Ah, er war nie ihr Typ xD, toll rausgeredet Patricia, leider damit auch noch die aktuelle Chane verbaut...
Cindy na die soll mir mal herkommen, tut der armen Pat einfach sowas an! Böse Man ist das vielleicht ein Biest von Freundin. Jetzt verstehe ich das unausgesprochene Ex vor dem Titel auch endlich.
Natürlich muss sie nicht extra erwähnen, dass sie intelligent ist ^^, sie hat es ja bereits oft genug getan, obwohl noch einmal vielleicht...hehe Mr. Green Mr. Green

also der neue Teil gefällt mir wieder supergut! applaus

*hugZz* anny
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menschohneplan
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Anmeldungsdatum: 05.06.2007
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Wohnort: Eisenach

Beitrag Titel: Antworten mit Zitat

Hallöle Depri
Mit so einem langen FB wie von Anny kann ich leider nicht dienen,aber hauptsache du hast FB Winken Mr. Green
Wieder einmal haste nen super Teil auf die Beine gestellt sm und uns die Welt von Patricia etwas näher gebracht. Vor allem hatten wir nun Einblicke in ein neues Kapitel ihres Alltags, die Suche nach einem perfekten Mann. Denn mit weniger gibt sie sich ja nicht zufrieden Winken
Und was ist die Erkentniss des Tages nach dieser Feier: Patricia verliebt sich nicht, obwohl sie es anscheinend doch tut, sondern Mann verliebt sich nur in sie Cool
Na da bin ich mal gespannt ob sie ihren 'Prince Charming' noch findet und wie die Sache mit Ewan und Jim weiter geht.
Freu mich schon auf Kapitel 3
Lg mop
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naranja
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Hey Deprichen!
Erst mal finde ich es schon super, dass du mit einem Zitat anfängst. Das Zitat selbst finde ich, passt total gut zu deiner Story. Also lese ich jetzt ganz gespannt weiter und will wissen, was Pat so erlebt auf der Weihnachtsfeier.

Wieder zeigt Patricia ihre menschliche Seite und versucht sich mit der Weihnachtsfeier über Ewan hinwegzutrösten. Richtig so! Sie soll sich bloß ncihts gefallen lassen, und es amcht ihr eben doch was aus. Ziemlich krank sie gute...oder am Ende doch verliebt? Winken

Die restlichen zehn Prozent hofften auf ein Wunder., ach die arme Pat. Traurig Jah wer kennt das nicht, diese letzte Hoffnung von der man genau weiß sie ist Zwecklos udn sie trotzdem nicht aufgibt. Jetzt ist Patricia auch in der Falle - willkommen im Klub! Winken
Du beschreibst sehr schön, wie ihr das klar wird und sie trotzdem nichts dagegen machen kann, dadurch werden ihre Gefühle sehr autenthisch!

Und dann kommt der geheimnisvolle Fremde ins Spiel: "Pudelmützen Boy" Mr. Green wie genial ist denn das? *lol* Echt mal ich hab voll gelacht als ich das gelesen habe!

Pat zieht also los. Sie ist schön, gut, das hab ich verstanden. Hat sie ja auch mindestens zehn mal betont xD aber was lese ich weiter? Ihr wirde etwas widerfahren? OMG was denn nur?

Oha, Pudelmützen Boys friendvor! Das find ich aber jetzt echt mal fies. Die andern wollen schließlich auch. Aber gut, Pudelmützen Boy ist der Ersatz Ewan, also lassen wir friendy mal durch... manchmal muss man auch sozial sein. So wie Patricia. Sie wird so langsam mein Vorbild.

Jah Pat sie sind alle bös mir dir. Wie das interessiert dich nicht?`Ach richtig, du bist ja du. Lachen ...und natürlich gibt es ja noch Mützi, sein friendy beschützt dich! Mr. Green

Mit ihm eine Rauchen uhuuuu "wenn das kein date ist, wenn das kein date ist!" Winken Pat schließt freundschaft mit Mützis friend (natürlich ebenfalls entgegen des guten Geschmacks) Mr. Green
aber da hängt ja sicher noch was dran ... ähm jemand dran saufen

Whoa! Jimmy heißt friendy coooler Name, sehr lässig. ^^ Und Jimmy und seine Gang sry seine Leute warten hinten an der Tanzfläche...oho!

Jimmymausi gibt Patriciahasi seine Jackie! Oh ist das süß! nein wie genial, der Kerl wär doch was für sie! Sowas braucht unsere Pat echt ganz dringend!

Verdammt, Mützi kommt vorbei und macht mit einem profanen Wort wie Hallo alles zunichte... Mit den Augen rollen
...

so und das war FB teil I teil 2 kommt später weil ich jetzt numb3rs gcuekn gehe ^^

hugZz anny
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naranja
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FB TEIL II Mr. Green

Ich find es ja mal echt nett von ihr, dass sie wenigstens kurz daran denkt, dass sie eigentlich die gute Laune für Jimmylein aufrecht erhalten müsste... aber naja Patrica ist eben Patricia also hält das nicht so sonderlich lange an. xD
Sie will ihm keine Hoffnungen machen und sagt von sich dass sie wunderschön ist o.o. und wenn ich an das Flirtgesicht denke, da macht sie eindeutig was falsch. Möglicherweise vergisst sie was. Was nur? Ach richtig das KEINE vor dem Hoffnungen...
Winken
Wow mützi heißt Dennis. WOher hab ich mir denn das bloß gedacht? Nun ja ich bleib bei Mützi, sagt sicher mehr über den Typen aus Mr. Green
...weiter und weiter ich merke es schon, Pat verstrickt sich da in was und zwar total und Kopf über.
Nun ja, da ich ja nun schon viele neue Leute kennengelernt habe, stelle ich fest es ist schon wieder jemand frisches dabei: Jakob. Gut, nachdem was wir über Jakobs Verhältnis zu alkoholischen Getränken erfahren ist er möglicherweise nicht mehr ganz so frisch... Mr. Green

Oha und wer sind Sarah und Anne? Ach richtig, die Chicas die da schöön abdancen xD ... ich nehme mal an Freunde von Pat. Gut ihre Freunde sind auch meine Freunde also werde ich mal sehen wer die beiden wohl sind.
Au wei, das sind die beiden, die Patricias grauen ankündigen: Ewan. Lieber gar nicht erst damit anfangen, sonst werde ich psychotante heute nicht mehr fertig.

Jetzt bringst du auch das Anfangszitat mit rein. Cindy macht Pat Vorwürfe obwohl sie grade was ganz anderes gebrauchen kann und tut dann die Entschuldigung der Armen auch noch so gönnerhaft ab... nee das finde ich nicht nett von ihr!

Und dann kommst du mit den letzten Zeilen! Echt genial, das fasst echt einfach ncohmal supergut zusammen, was wir bis jetzt von Patricia Koch mitbekommen haben. applaus

bin begeistert (wie man evtl sieht) Winken

knuddels anny
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Also erstmal möchte ich mich für das Feedback bedanken. (Ich bekomme nämlich gern Feedback und freue mich darüber immer wie ein Schneekönig Sehr glücklich )

Und dann möchte ich noch sagen, dass ich Ewans besten Freund umgetauft habe. Er heißt jetzt Mathias. Ich habe mich nämlich dazu entschlossen ihm doch eine etwas größere Rolle zu geben und da war mir der Name einfach lieber. Razz
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Lassen Sie mich Arzt - ich bin durch.
16.06.2007, 08:45
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naranja
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
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Hey Depri!

Jah wem geht das nicht so Winken ... ^^
Oho Mathias, gut, merke ich mir hehe, ich werde hier später noch das FB reineditieren, weil ich mir ja in ruhe Zeit nehmen will so wie immer Sehr glücklich .
Also bis zum fb Lachen

SOO EDIT:

Und da ich jetzt endlich mit meinem ganzn Prüfungsstress durch bin bekommst du auch endlich dein absolut verdientes FB!

Oha also Pat leugnet nach wie vor ihre Verliebtheit. War klar Winken oh wie süß, sie hat ihren Kleiderschrank wegen des Kerls neu bestückt? Cute!
Sehr cool die Kaufaktion! Und dann doch rosa...ohh die Arme! Da hätt ich mich ja auch schwarzgeärgert!
...und wieder mal ist sie die beste Winken , sie trotzt dem Schicksal! Sehr cool Patricia!

Oh nein, Cindy ist ja echt net grad ne super Freundin! Sie ermuntert Pat erst zu ihm zu gehen und lässt die beiden dann nicht allein? Och wie gemein ist denn das bitte? Find ich ja überhaupt nicht gut von ihr! +empört+

Ewan ist aber auch ein seltsamer Kerl oder? Er sollte sich dringendst für eine von den beiden entscheiden und nicht einfach beide mal so a la "Ich halt euch mal warm, mal sehn wann ich eine auswähle." abfertigen!

Whoo moment nochmal lesen... Nein, ich hab mcih nicht verlesen. Ewan will sich also mit ihr aussprechen. Echt. Ganz wirklich. Ob er das ernst meint...? na klaaar... Ein kuss auf die Wange +hm+ erstaunlich Cindy hat keinen bekommen, wie passt denn das in sein Warmhalteprinzip? +Unverständnis+ Na das bekomm ich auch noch raus!

Und das Ende ist wieder einfach super Depri-mäßig ausgedacht! Na klar ist sie wie immer die beste! Und es ist doch toll, dass sie es wenigstens Sabine erzählen kann!

knuddelige Grüße anny und sry dass es so kurz is... Verlegen
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Easy for a good girl to go bad, and once we gone, best believe we gone forever.
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16.06.2007, 20:33
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naranja Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden MSN Messenger
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Federführer


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Beitrag Titel: Antworten mit Zitat

Erst mal danke für das liebe Feedback.
Habe jetzt etwas weitergeschrieben und hoffe, dass ich etwas mehr Licht ins Dunkel Ewan bringen konnte.
Werde mir jetzt mal überlegen wie es weitergeht und mich dann fleißig ans posten machen. Sehr glücklich
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05.07.2007, 14:17
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menschohneplan
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Anmeldungsdatum: 05.06.2007
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Hey Depri
Dein neuer Teil ist wieder einmal super geworden. sm
Ich muss sagen,dass mir Pat dieses mal echt leid getan hat.. Weinen
Da legt sie sich so ins Zeug um Ewan zu erobern und er merkt es einfach nicht..da kann man doch nur sagen "Das Leben ist fies und ungrecht"

Was mir auch wieder super gefält ist,dass du mit einem Zitat einsteigst was immer sehr gut zum Imhalt/Stimmung des Textes passt. Sehr glücklich
Da denkt man schon am Anfang darüber nach, was einen nun erwartet..zumindest geht es mir so Winken

Ich bin gespannt ob es bei einer "normalen" Aussprache zwischen Pat und Ewan bleibt bzw. ob die überhaupt zu Stande kommt...

Lg saufen
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12.07.2007, 10:29
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